Arthrose belastet viele Patienten im Spreewald. Wenn der Verschleiß der Gelenke weit fortgeschritten ist, sind Betroffene häufig stark in ihrem Alltag eingeschränkt: Jeder Schritt tut weh, mancher Weg wird zu weit, manche Treppe zum schmerzhaften Hindernis. „Wenn als letzte Therapiemöglichkeit nur noch eine Endoprothese - also ein künstliches Gelenk - bleibt, ergeben sich für Patienten oft viele Fragen“, weiß Dr. Andreas Grundbichler. Der Leiter und Koordinator des Endoprothetik-Zentrum der Spreewaldklinik Lübben behandelt mit seinem Team jährlich mehr als 550 Patienten. Die Abteilung ist auf Gelenkersatz für Knie und Hüften sowie auf Wechselendoprothetik spezialisiert und seit Anfang 2022 zertifiziert.
In der kostenfreien Patientenveranstaltung am 28. Januar 2026 geht der erfahrene Hauptoperateur auf häufige Fragen ein und erklärt, wie lange sich Patienten mit konservativen Methoden behandeln lassen sollten und welche Therapie-Optionen es gibt. Außerdem zeichnet der erfahrene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie beispielhaft den Weg zur Operation, geht auf die Möglichkeit kurzstationärer Endoprothesenoperationen ein und gibt wichtige Infos zur Nachsorge. In seinem Vortrag erläutert Dr. Andreas Grundbichler außerdem wichtige Fragen rund um eine Anschlussheilbehandlung und die Belastbarkeit von Knie- und Hüftprothesen.
Patienten haben die Möglichkeit, ihre Fragen vorab per E-Mail unter andreas.grundbichler@sana.de an den Experten zu senden. Der Experte geht dann in der Infoveranstaltung darauf ein. Im Anschluss an den Vortrag gibt es außerdem die Gelegenheit, sich zu individuellen Gesundheitsfragen zum Thema beraten zu lassen.
Die Teilnahme an der Patientenveranstaltung ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr im Raum Lubin in der Spreewaldklinik Lübben, Schillerstraße 39.