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19.03.2020, Lübben/Königs Wusterhausen

Klinikum Dahme-Spreewald eröffnet separierte Stellen

Coronavirus: Test-Möglichkeiten bei Symptomen

Das neuartige Coronavirus verändert den Alltag der Menschen nicht nur im Landkreis Dahme-Spreewald. Hier stehen alle Verantwortlichen im Gesundheitswesen in ständigem Kontakt, um ebenso besonnen wie sinnvoll für die Bevölkerung zu handeln.

Ab Freitag, 20. März 2020, werden in Lübben (Schulgebäude der Spreewaldklinik) und am Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen in separierten Räumen täglich von 10 bis 12 Uhr für Patienten mit eindeutigen Symptomen bzw. bei nachgewiesener Rückkehr aus Quarantäne-/Risikogebieten Tests auf einen Befund durchgeführt. Die Reduktion auf diese besonderen Gruppen ist zwingend notwendig. Nur so können während der täglichen Öffnungszeiten die tatsächlich Gefährdeten erkannt werden.

Mit dem Virus infiziert können Menschen sein, die

  • eindeutige und ungeschützte Kontakte mit Infizierten in den letzten 2 Wochen hatten,
  • eindeutige Symptome haben: Fieber, Husten, Atemnot, Halsschmerzen, ggf. zusätzlich Kopf- und Muskelschmerzen, evtl. laufende Nase
  • Rückkehrer aus bestimmten Reisegebieten sind, die unter Quarantäne gestellt wurden.

Eine normale Erkältung oder nur die Befürchtung, eventuell einen Kontakt gehabt zu haben, reichen nicht aus, um als gefährdet eingestuft zu sein. Die allermeisten Corona-Erkrankungen verlaufen in Deutschland bisher milde, zugleich kommen mehr Menschen in Krankenhäuser, die befürchten, sich infiziert zu haben. Husten, Schnupfen oder Fieber können viele Ursachen haben, gegenwärtig grassiert auch noch die saisonale Grippe. Ziel aller Bemühungen ist, die Ausbreitung des neuartigen Virus zumindest zu verlangsamen.

„Der Krisenstab Coronavirus im Klinikum Dahme-Spreewald bespricht mehrmals täglich die aktuelle Lage gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und ist in ständigem Kontakt mit Gesundheitsministerium und Landesbehörden, Robert Koch-Institut und dem Krisenstab der Sana Kliniken AG“, erklärt Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums. „So können wir notwendige Maßnahmen und Verfügungen unmittelbar umsetzen oder anpassen.“

Besuchsverbote in Krankenhäusern gelten jetzt allgemein, ebenso sind die Cafeterien geschlossen, offene Sprechstunden können nicht stattfinden und längerfristig planbare Operationen müssen verschoben werden.

Auf der Startseite des Klinikums gibt es Hinweise zum Thema Coronavirus https://www.klinikum-ds.de. Diese werden laufend aktualisiert, um erste Informationen zu geben. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat auf der Website des Landkreises alle aktuellen Informationen zur gegenwärtigen Situation zusammengefasst:
www.dahme-spreewald.info.
 

Kontakt

Michael Kabiersch, Geschäftsführer
Tel.: 03375 288-701 | m.kabiersch@klinikum-ds.de

Pressekontakt Klinikum Dahme-Spreewald
Dr. phil. Ragnhild Münch
Tel.: 03375 288-403 | r.muench@klinikum-ds.de