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22.05.2020, Lübben/Königs Wusterhausen

Manche Beschränkungen sind im Krankenhaus weiterhin notwendig

Coronainfektion bei Krankenbesuchen vermeiden

Corona ist trotz einiger Lockerungen von Beschränkungen noch immer allgegenwärtig. Die Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 ermöglicht zwar mehr Kontakte als zuvor, Besuche im Krankenhaus müssen jedoch weiterhin beschränkt bleiben.

„Eine eindeutige Regelung der Besuche im Krankenhaus ist notwendig. Dazu müssen wir in dieser Situation die Besuchszeiten und die Zahl der Besucher begrenzen. Wir tun das zum Schutz unserer Patienten, aber auch ihrer Gäste und unseres Personals“, erläutert der Ärztliche Direktor des Klinikums Dahme-Spreewald, Dr. med. Benno Bretag. „Wir verstehen, dass nach teils längerer Zeit ohne Kontakt ein Besuch herbeigesehnt wird. Allerdings bestehen weiterhin Risiken und niemand hat Interesse daran, dass die Kontaktverbote wieder verschärft werden.“

Da die Regelungen im Land und im Landkreis recht umfangreich sind, hat das Klinikums Dahme-Spreewald auf seiner Webseite die wichtigsten Informationen bereitgestellt. Gleich auf der Startseite www.klinikum-ds.de gibt es „Aktuelle Informationen für Besucher“ zum Coronavirus. Die wichtigsten Regelungen sind folgende:

  • Besuche sind in beiden Krankenhäusern (Spreewaldklinik Lübben und Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen) ausschließlich in der Zeit von 15:30 bis 17:30 Uhr gestattet.
  • Besucher haben sich zunächst an der Rezeption und dann auf der jeweiligen
    Station beim Pflegepersonal an- und wieder abzumelden und eine Besuchsbestätigung auszufüllen. Eventuell sind Wartezeiten einzuplanen, denn
  • pro Patient ist nur ein Besucher zugelassen und in den Patienten-Zimmern darf sich nur ein Besucher aufhalten. Dieser muss die ganze Zeit eine Maske (Mund und Nase bedeckt) tragen und den Mindestabstand (1,5 m) einhalten.
  • Wer Anzeichen eines akuten Atemwegsinfektes zeigt, ist vom Besuchsrecht ausgeschlossen.

Ob Patienten in Infektionsbereichen oder der Intensivstationen besucht werden dürfen, entscheidet der behandelnde Arzt im Einzelfall. Für Kinder, Palliativpatienten und die Entbindungsstationen gelten besondere Regelungen.

Im Gesundheitswesen stehen alle Verantwortlichen in ständigem Kontakt, um ebenso besonnen wie sinnvoll für die Bevölkerung zu handeln. Im Krankenhaus gehören Besuchsbeschränkungen zu den von den Behörden angeordneten Maßnahmen zum Schutz von Patienten, ihren Besuchern und Mitarbeitern.

Kontakt

Fachliche Informationen
Dr. med. Benno Bretag,
Ärztlicher Direktor und Chefarzt Notfallambulanzen Klinikum Dahme-Spreewald
benno.bretag@sana.de

Pressekontakt Klinikum Dahme-Spreewald
Dr. phil. Ragnhild Münch, Tel.: 03375 288-403 | r.muench@klinikum-ds.de