Medizinische Schwerpunkte

Unser umfangreiches Leistungsspektrum

Mit der allgemein-internistischen Erfahrung unserer Fachärzte werden eine große Zahl innerer Erkrankungen, wie z.B. Herzerkrankungen und arterielle Hypertonie, Nierenerkrankungen, Tumorleiden oder Blutkrankheiten diagnostiziert und behandelt. Es ist uns dabei ein Selbstverständnis, Ihnen durch kontinuierliche Weiterbildung sowie durch enge Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten und Spezialisten aus anderen Kliniken alle diagnostischen und therapeutischen Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand der Medizin anzubieten.

Herzerkrankungen

Ein weit gefächertes Spektrum moderner Diagnostik gewährleistet das Team von Chefarzt Dipl.-Med. Frank Schwertfeger für Patienten mit Erkrankungen des Herzens, der Arterien oder der Venen. So werden Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Angina pectoris, Herzinfarkt), der Herzklappen, des Herzmuskels oder mit entzündlichen Herzkrankheiten nichtinvasiv (z.B. EKG in Ruhe und bei Belastung) voruntersucht und bei medizinischer Dringlichkeit in ein Herzzentrum verlegt. Auch in enger Kooperation mit dem Sana-Herzzentrum Cottbus können alle Optionen modernster Katheterinterventionen eines Herzkatheterlabors angeboten werden.

Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Angina pectoris, Herzinfarkt), der Herzklappen, des Herzmuskels oder mit entzündlichen Herzkrankheiten werden nichtinvasiv (z.B. EKG in Ruhe und bei Belastung)  untersucht und bei entsprechender Indikation einer weiteren nichtinvasiven (Cardio-CT im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen) oder invasiven Diagnostik (Links- und Rechtsherzkatheter in der Spreewaldklinik Lübben) zugeführt. Bei entsprechender Befundlage besteht die Möglichkeit einer Stentimplantation vor Ort. Sollte ein operationsbedürftiger Befund bestehen, wird dieses direkt mit dem Herzchirurgen im Herzteam über eine Standleitung besprochen. Mit dem Sana-Herzzentrum Cottbus besteht eine enge Kooperation.

Die Echokardiographie (Herzultraschall) dient zur Abklärung von Klappenerkrankungen und Wandbewegungstörungen. Mittels transösophagealer Echocardiographie (über die Speiseröhre) können Raumforderungen und Blutgerinnsel im Herzen dargestellt werden. Dieses ist eine Standarduntersuchung vor Elektrocardioversion (bei Vorhofflimmern zur Wiederherstellung des normalen Sinusrhythmus). Die Kontrastmittelechokardiographie komplettiert diese Untersuchung bei schwierigen Fragestellungen. Zur Identifizierung von durchblutungsgestörten Bereichen des Herzmuskels steht uns außerdem die Stressechokardiographie zur Verfügung.

Zur Abklärung entzündlicher Herzerkrankungen und zur Darstellung von Narben und Durchblutungsstörungen werden in Zusammenarbeit mit dem Asklepios-Klinikum in Teupitz Cardio-MRT – Untersuchungen durchgeführt.

Rhythmologisch ist unsere Abteilung breit aufgestellt. Dieses beginnt mit der ausführlichen Synkopendiagnostik, bis hin zur Implantation von Eventrecordern und Schrittmachersystemen aller Art. Schrittmacher und AICDs aller Firmen können abgefragt und nachgesorgt werden. Herzinsuffizienzsysteme (biventriculäre Schrittmacher und Defibrillatoren) gehören ebenso zu unserem Spektrum wie die Implantation von Defibrillatoren zur Verhinderung des plötzlichen Herztodes. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Sana-Herzzentrum Dresden und der Praxis am Park Sanssouci in Potsdam.

Pulmologie

Wir verstehen uns nicht als ein pulmologisches Zentrum, aber durch die Bodyplentysmographie und die Möglichkeit zur Bronchoskopie verfügen wir auch hier über moderne Geräte zur Diagnostik von Erkrankungen der Lunge und der Bronchien.

Mit der Spiroergometrie ist eine Differenzierung von pulmonalen und kardialen Erkrankungen sehr schnell möglich. Es  besteht eine Kooperation mit dem Carl Thiem-Klinikum Cottbus zur Weiterversorgung bei entsprechender Notwendigkeit.

Gefäßerkrankungen

Auf dem Gebiet der Angiologie bieten wir in der Spreewaldklinik Lübben das komplette Spektrum der nichtinvasiven Diagnostik. Durch die Anwendung der Duplexsonographie können Thrombosen schnell diagnostiziert und dann behandelt werden. Die Schaufensterkrankheit (periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK,) kann sicher und schnell durch unsere vorhandene Diagnostik erkannt werden. Zur Therapieplanung nutzen wir MRT oder CT, um unnötige invasive Untersuchungen zu vermeiden.

Sollte sich eine invasive Diagnostik als notwendig herausstellen, besteht die Möglichkeit der PTA (Aufweitung der Gefäße) und ggf. der Stentimplantation. Sollte ein Befund nur gefäßchirurgisch versorgt werden können, wird dies mit einem Gefäßchirurgen besprochen und der Patient im Haus auch therapiert.

Magen-Darmerkrankungen

Diagnostik und Therapie

Zum Aufgabengebiet der Inneren Medizin mit der Endoskopie und der Funktionsdiagnostik im Team von Chefärztin Dipl-Med. Andrea Kühne gehört die umfassende Diagnostik und Behandlung sämtlicher innerer Erkrankungen sowie die Abklärung unklarer Krankheitsbilder. Die Ausstattung mit hochmoderner Medizintechnik erlaubt es uns, viele diagnostische und therapeutische Leistungen nicht nur stationär, sondern auch ambulant anzubieten. Für eine umfassende Diagnostik stehen uns rund um die Uhr die Leistungen des Labors zur Verfügung, das über neueste Analysegeräte verfügt. Außerdem ist eine 24-Stunden-Diagnostik in der Radiologie gegeben.

Erkrankungen der Verdauungsorgane

Bei der Behandlung von Verdauungskrankheiten, wie der Erkrankung der Speiseröhre, des Magens, des Darms, der Leber, der Gallenorgane und der Bauchspeicheldrüse ist es unser Ziel, dass Sie mit einem auf Sie individuell abgestimmten Gesamtkonzept die bestmögliche Diagnostik und Therapie erhalten.

Unsere Abteilung verfügt zur Diagnostik über modernste Geräte, unter anderem für Endoskopie (Spiegelung des Magens oder des Darms), Sonographie (Ultraschalluntersuchung), Endosonographie sowie Funktionsuntersuchungen.

Wichtig ist eine exakte Schweregradbeurteilung, speziell bei Tumorerkrankungen, um die bestmögliche Therapie zu veranlassen. Im Mediastinum, dem Oberbauch und dem rectum haben wir dazu die Endosonographie zur Verfügung. Außerdem nutzen wir die spezialisierte Röntgendiagnostik.

Therapien

Therapeutisch sind die Entfernung von Polypen und die Blutstillung im Magen-Darm-Bereich endoskopisch möglich. Es können Engstellen bougiert und Stents eingelegt werden. Diese können in die Gallenwege, aber auch in Speiseröhre, Duodenum oder Rectum platziert werden. Sie halten Tumorstenose aus palliativmedizinischer Intention offen und erhöhen für die Patienten die Lebensqualität. Die Dilatationsbehandlung ist auch eine Option bei der Achalasie (Erkrankung des Speiseröhrenschließmuskels).

Die PEG-Sondenversorgung ermöglicht die Ernährung von Patienten mit Schluckstörungen. Bei Auffälligkeiten werden kleine Gewebeproben zur weiteren Untersuchung entnommen.
Speiseröhrenkrampfadern, die lebensbedrohlich sein können, behandeln wir endoskopisch (Sklerosierung, Banding).

Patienten mit Leberzirrhose sind durch Aszites (Bauchwassersucht) und Speiseröhrenkrampfadern vital bedroht. Ein TIPS, das ist ein in der Leber angelegter Gefäßshunt, kann hier Linderung bringen. Neben apparativer Therapie bemühen wir uns stets, effektive und innovative Medikamente einzusetzen.

Zahlreiche funktionelle und Stoffwechselerkrankungen werden durch Endoskopie und Labordiagnostik weiter abgeklärt und eine Therapie eingeleitet, die dann in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Hausarzt weiter geführt wird.

Ernährungs- und Diabetesberatung

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Ernährungsberatung bei verschiedensten Erkrankungen, auch Tumorerkrankungen und die damit verbundene Abmagerung (Kachexie) sowie eine moderne Diabetestherapie. Dafür steht an der Spreewaldklinik eine Diabetes- und Ernährungsberaterin zur Verfügung.

Die Spreewaldklinik Lübben hat 2018 das Zertifikat  „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ erhalten.