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Über 30.000 Frauen erkranken jährlich an Endometriose. Dennoch wird diese Krankheit noch viel zu wenig beachtet. Vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose vergehen durchschnittlich 6 bis 8 Jahre. Bei dieser chronischen aber gutartigen Erkrankung siedelt sich Gewebe, ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), an den Eierstöcken, Eileitern, Darm, Blase oder dem Bauchfell an. In seltenen Fällen sind auch andere Organe betroffen, wie z. B. die Lunge. Wie die Gebärmutterschleimhaut, so ist auch das Endometriose-
gewebe von den Geschlechtshormonen Östrogen bzw. Gestagen abhängig und wird durch diese beeinflusst. Daher werden die Endometrioseherde von den Hormonen des Monatszyklus beeinflusst. Es besteht ein höheres Risiko für Fehlgeburten und Eileiterschwangerschaften.

Seit 2009 erfolgen Diagnose und Therapie von Endometriose am Achenbach-Krankenhaus in einem Zentrum zur Behandlung dieser Krankheit. 2009 wurde das Zentrum erstmals zertifiziert, 2012 und 2015 wurde es als Klinisches Endometriosezentrum re-zertifiziert.

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