Viele Deutsche sind zu schwer: Rund zwei Drittel der Männer und etwa die Hälfte der Frauen in Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Adipositas Gesellschaft übergewichtig. „Starkes Übergewicht kann auf Dauer gefährliche Folgen für den gesamten Körper haben. Adipositas fördert beispielsweise chronische Entzündungen, Gefäßverkalkungen, Stoffwechselstörungen, Gelenkprobleme und Herz-Kreislauferkrankungen“, erklärt Dipl.-Med. Andrea Kühne, die auf Gastroenterologie und Stoffwechselerkrankungen spezialisiert ist.
Gefährliche Folgen
Es lohnt sich also, einen genaueren Blick auf die Ursachen von Übergewicht und seine Folgen zu werfen. In der kostenfreien Patientenveranstaltung am 18. März in der Spreewaldklinik zeigt die erfahrene Fachärztin anhand von eindrucksvollen Zahlen, wie sich Adipositas entwickelt hat und wer besonders betroffen. Nicht wenige Menschen versuchen mit den verschiedensten Methoden ihr Gewicht zu reduzieren, oft ohne oder mit ungenügender ärztlicher Betreuung. Hier soll ein kritischer Blick darauf geworfen werden. Die Abteilung für Innere Medizin behandelt das komplette Spektrum an internistischen Erkrankungen. Schwerpunkte bilden dabei Magen-Darm-Erkrankungen neben Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Tumorerkrankungen. Die Abteilung setzt bei der Diagnostik auf modernste Medizintechnik, so wurde beispielsweise erst im vorigen Jahr der Endoskopie-Bereich komplett erneuert.
Wege aus der Gewichtsfalle
Mit Adipositas muss man sich nicht abfinden. Gewichtsreduktion ist aber schwer. Viele versprochene Wundermittel bergen große Gefahren in sich. In ihrem Vortrag stellt sie nicht nur verschiedene Möglichkeiten wie Ernährung, Sport, operative Eingriffe und die Abnehmspritze näher vor, sondern geht auch auf das Für und Wider ein.
Kostenfrei und ohne Voranmeldung
Im Anschluss an den Chefarztvortrag haben Interessierte die Möglichkeit, individuelle Gesundheitsfragen zum Thema zu stellen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Info-Abend beginnt am 18. März, um 17.30 Uhr, im Raum Lubin in der Spreewaldklinik Lübben an der Schillerstraße 29.