Arthrose kommt oft schleichend. Doch irgendwann bleibt der Schmerz in Knie und Hüfte hartnäckig – und manchmal bremst er das Leben aus. In der kostenfreien Patientenveranstaltung „Schmerz aus. Bewegung an.“ am 4. März, um 17.30 Uhr, zeigt Dr. Henrik Naumburger, Leiter des Endoprothetik-Zentrums im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, moderne Wege zum Gelenkersatz und informiert über Risiken und Chancen. Im Anschluss an den Vortrag steht der erfahrene Orthopäde für eine Fragestunde zur Verfügung.
Arthrose-Patienten kennen das Gefühl nur zu gut: Bewegungen, die früher selbstverständlich waren, werden immer mühsamer - ein Spaziergang an der frischen Luft, der Weg zum Einkaufen oder das Spielen mit den Enkeln. Viele Betroffene arrangieren sich lange mit den Beschwerden. „Wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie, Schmerzmedikation und Injektionen ausgereizt sind, kann ein künstliches Gelenk neue Beweglichkeit und Lebensqualität zurückbringen“, erklärt Dr. Henrik Naumburger. Der Leiter des Endoprothetik-Zentrums im Achenbach-Krankenhaus hat allein im vergangenen Jahr mit seinem Team rund 500 Patienten behandelt.
Intensive, patientenorientierte Begleitung
Die zertifizierte Fachabteilung begleitet Patienten, die sich nach einem umfangreichen Beratungsgespräch für ein Implantat entscheiden, intensiv auf ihrem Behandlungsweg. Vor dem Eingriff bekommen Betroffene und Angehörige in einem Patientenseminar alle wichtigen Informationen rund um den Eingriff an die Hand. Außerdem vermitteln Physiotherapeuten in einer Gangschule Wissenswertes zum Umgang mit Gehhilfen nach der Operation. Außerdem werden in der Regel bereits vor dem OP-Tag die Nachsorge und eventuelle Anschlussheilbehandlungen wie ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahmen geplant. Das Endoprothetik-Zentrum folgt dabei den hohen Standards des Rapid-Recovery-Programms, einem Konzept, das die schnelle Genesung nach chirurgischen Eingriffen fördert. „Wir haben bisher sehr gute Erfahrungen mit diesem Weg gemacht. Es kommt zu weniger Komplikationen und Risiken. Außerdem können unsere Patienten meist schon nach wenigen Tagen die Klinik verlassen“, sagt Dr. Henrik Naumburger.
Langlebige Implantate. Schonende Eingriffe.
In seinem Vortrag am 4. März zeigt der erfahrene Operateur beispielhaft und anschaulich, wie der Weg zum künstlichen Hüft- oder Kniegelenk gestaltet wird. Dabei geht der Zentrumsleiter auch auf Fragen nach dem richtigen Zeitpunkt für eine solche OP, auf Implantat-Arten und Operationsverfahren ein. „Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk ist unumkehrbar und sollte deshalb gut durchdacht sein“, betont Dr. Henrik Naumburger. Damit Patienten lange Freude an ihrer neu gewonnenen Mobilität haben, setzt das Team des Endoprothetik-Zentrums auf zeitgemäße, passgenaue Implantate aus langlebigen und gut verträglichen Materialien. Zudem arbeiten die versierten Operateure mit sehr kleinen Schnitten, um Gewebe zu schonen und den Blutverlust so gering wie möglich zu halten. Auch das trägt nachhaltig dazu bei, dass Patienten nach einem solchen Eingriff schnell wieder fit sind.
Fragestunde mit dem Zentrumsleiter
Im Anschluss an den Vortrag können Interessierte individuelle Gesundheitsfragen zum Thema stellen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung nicht notwendig. Der Info-Abend beginnt am 4. März, um 17.30 Uhr, im Konferenzraum II des Achenbach-Krankenhaus an der Köpenicker Straße 29 in Königs Wusterhausen.