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28.02.2019, Königs Wusterhausen

Medizinisches Versorgungszentrum in Königs Wusterhausen

Neue Wege zur Verbesserung der medizinischen Versorgung

Anfang Februar ist auf dem Gelände des Achenbach-Kranken-hauses in Königs Wusterhausen ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) in Betrieb gegangen. Zu dem neu gegründeten MVZ gehören eine allgemeinmedizinisch-hausärztliche sowie eine chirurgische Praxis. Mit der Gründung des MVZ wurden die Weichen zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung in der Region gestellt und zugleich wird die chirurgische Praxis auf dem Krankenhausgelände wieder in Betrieb genommen.

Leiterin des MVZ ist Dr. Claudia Jaschik: „Ich sehe den Bedarf und kenne die Wünsche der Menschen in der Region. Ich freue mich, mit dieser ärztlichen Tätigkeit zur adäquaten Versorgung beitragen zu können.“

Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald, freut sich, dass nun die chirurgische Praxis auf dem Gelände des Krankenhauses neu belebt wird. „Mit der Inbetriebnahme des MVZ schließen wir die Lücke in der ambulanten chirurgischen Versorgung, die durch das Ruhen der vorherigen Praxis entstanden ist. Sowohl chirurgisch als auch hausärztlich ist es unser Ziel, in Kooperation mit den niedergelassenen Arztinnen und Ärzten einen Beitrag zur Verbesserung der ambulanten Versorgung zu leisten.“ Landrat Stephan Loge ergänzt: „Für die Gründung des MVZ waren einige Hürden zu überwinden. Aber nun haben wir endlich die Möglichkeit, die ambulante Versorgung aktiv zu begleiten.“ Beide sehen die Notwendigkeit und die positiven Perspektiven für die bedarfsgerechte medizinische Versorgung der Region.

Im Jahr 2004 entstanden die ersten fachübergreifenden Medizinischen Versorgungszentren, die vergleichbar mit den Polikliniken in der ehemaligen DDR sind. Seither nimmt deren Zahl ständig zu, weil die Tätigkeit in einem MVZ für Ärzte attraktiv ist und sich in diesem Rahmen effektive Strukturen für die Patientenversorgung schaffen lassen. Die Verbesserung der medizinischen Versorgung ist das wichtigste Anliegen. Die Patienten profitieren vor allem von kurzen Wegen und von der fächerübergreifenden Therapie.

Die Bedeutung der MVZ wächst, nicht zuletzt mit Blick auf die demographische Entwicklung. Ende 2017 arbeiteten bundesweit bereits über 18.000 Ärzte in einem MVZ. In Brandenburg gab es bis Ende 2017 fast hundert MVZ, davon waren 42 in Trägerschaft eines Krankenhauses. Diese Verbindung erleichtert und verbessert die immer häufiger notwendige Kooperation von ambulanter und stationärer medizinischer Behandlung.

Kontakt

Informationen
Michael Kabiersch, Geschäftsführer Klinikum Dahme-Spreewald GmbH
Tel.: 03375 288-701 | m.kabiersch@klinikum-ds.de

Dr. med. Claudia Jaschick
Ärztliche Leiterin MVZ
Anmeldung MVZ, Tel.: 03375 288-600

Pressekontakt
Dr. phil. Ragnhild Münch
Tel.: 03375 288-403 | r.muench@klinikum-ds.de