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07.03.2019, Lübben/Königs Wusterhausen

35 angehende Pflegefachkräfte halten ihre Arbeitsverträge in ihren Händen

Nachwuchsbindung im Klinikum Dahme-Spreewald

Die Bindung des Nachwuchses in der Pflege liegt dem Klinikum Dahme-Spreewald weiterhin am Herzen. Pflegedirektor Kay Hilbiber hat den Absolventinnen und Absolventen, die in diesem Jahr ihr Staatexamen in der Gesundheits- und Krankenpflege ablegen werden, bereits Ende Dezember 2018 ihre Arbeitsverträge überreicht.

„Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff, dass unsere Absolventinnen und Absolventen ihre Wunschstationen oder Funktionsbereiche im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen oder in der Spreewaldklinik Lübben erfüllt bekommen“, blickt Kay Hilbiber optimistisch in die Zukunft. „Wenn alle ihre Prüfungen bestehen, sind mit gleich 35 examinierten Pflegefachkräften manche personellen Engpässe behoben“, ergänzt Michael Kabiersch, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald. Beiden ist es wichtig, dass die Auszubildenden mit einer garantierten Übernahme weniger Zukunftsängste haben und ebenso, dass sie sich beruflich entfalten können, was in vertrauter Umgebung leichter fällt.

Um Wunschstationen und weitere Ziele nach Ende der Ausbildung zu ermitteln, steht Pflegedirektor Hilbiber bereits seit November 2018 im engen Austausch mit den Absolventinnen und Absolventen, wie alle Jahre zuvor auch. Er hat nicht nur jene im Blick, die 2019 ihr Staatsexamen ablegen, sondern auch den folgenden Jahrgang. Für die Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2020 werden die Arbeitsverträge bereits formuliert und werden im März 2019 persönlich von Herrn Hilbiber überreicht.

"Insgesamt hat sich die gesamte Leitung des Klinikums zum Ziel gesetzt, die Pflege weiter zu stärken und den Beschäftigten dieser Berufsgruppe mehr Anerkennung zukommen zu lassen“, betont Michael Kabiersch. Dazu gehört, dass trotz des allgemein beklagten Fachkräftemangels die Nachtschicht überwiegend mit zwei Pflegefachkräften besetzt wird, ganz nach dem Motto: „Alleine im Nachtdienst ist passé, jetzt sind immer zwee.“

Dies sieht das Leitungsteam zugleich als Chance zur Mitarbeitergewinnung und -bindung. „Zusätzlich ist geplant, je eine Station in Lübben und Königs Wusterhausen als pflegeintensive Station zu etablieren. Diese werden mehr Personal erhalten, sodass die Pflegefachkräfte mehr Zeit für den individuellen Bedarf ihrer Patienten haben und eine spürbare Entlastung erfahren“, ergänzt der Geschäftsführer.

Zu Patienten, die intensiver Pflege bedürfen, gehören immer häufiger Demenzkranke. Dies ist Folge des demographischen Wandels, ebenso profitieren hochbetagte Patienten vielfach von neuen operativen Verfahren. Ein Krankenhausaufenthalt stellt sie aber vor besondere Herausforderungen. „Sie verlassen ihre vertraute Umgebung und der Krankenhausaufenthalt kann sich für sie aufgrund fehlender Bezugspersonen oder ungewohnter Tagesabläufe schnell zu einer Krisensituation entwickeln“, erklärt Kay Hilbiber. „Pflegeintensive Stationen sind auf die Besonderheiten vorbereitet, das beginnt bei gut vorbereitetem Personal und reicht bis zu angepassten Tagesabläufen.“

Kontakt

Fachliche Informationen
Michael Kabiersch | Geschäftsführer | Tel.: 03375 288-701 bzw. 03546 75-151 | m.kabiersch@klinikum-ds.de
Kay Hilbiber | Pflegedirektor | k.hilbiber@klinikum-ds.de
Claudia Heim | Schulleiterin | Tel.: 03546 75-284 | c.heim@klinikum-ds.de

Pressekontakt
Dr. phil. Ragnhild Münch
Tel.: 03375 288-403 | r.muench@klinikum-ds.de