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26.10.2021, Königs Wusterhausen

Medizinische Sonntagsvorlesung zum Herzmonat

Bluthochdruck und die Folgen

Im November ist die Medizinische Sonntagsvorlesung des Klinikums Dahme-Spreewald an der TH Wildau traditionell dem Herzen gewidmet. Am 14. November 2021 spricht Dr. med. Inga Burmann, Assistenzärztin für Innere Medizin am Achenbach Krankenhaus über das diesjährige Thema der Deutschen Herzstiftung im Rahmen der Herzwochen: „Bluthochdruck und seine Folgen auf Herz und Gefäße“.

„Wir sind uns der täglichen Arbeitsleistung unseres Herzens gar nicht bewusst“, stellt Dr. Burmann fest. „Mit 100.000 Schlägen täglich pumpt es 7.000 Liter Blut durch unser Gefäßsystem, damit alle Organe und die Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sind.“ Häufig tragen zu wenig Bewegung, gekoppelt mit eher ungesunder Ernährung dazu bei, dass das Herz Schaden nimmt. Zwanzig Prozent der über 20 Millionen betroffenen Erwachsenen wissen nicht einmal, dass bei ihnen Bluthochdruck (Hypertonie) besteht. Das Unwissen verstärkt die Risiken für weitere Erkrankungen von Herz und Gefäßen, aber auch anderen Organen.

Der Blutdruck gilt als zu hoch, wenn er über 140/90 mmHg liegt, optimal sind Werte unter 120/80 mmHg. Der Bereich dazwischen wird als ‚normal‘ bzw. ‚hochnormal‘ definiert. Auch wenn nur einer der beiden Werte erhöht ist, handelt es sich um Bluthochdruck. „Wenn diese Grenzwerte überschritten werden, steigt das Risiko schwerwiegender Folgeerkrankungen schlagartig“, warnt die Ärztin. Denn Bluthochdruck ist einer der entscheidenden Risikofaktoren für Herz- und Gefäßerkrankungen. Dauerhaft erhöhter Blutdruck, der über viele Jahre nicht behandelt wird, schädigt das Herz-Kreislaufsystem. Zudem kann es nahezu regelhaft zu erheblichen Schädigungen, insbesondere an Herz, Niere, Gefäßen oder Gehirn mit zum Teil dramatischen Folgeerkrankungen, kommen.

„Bluthochdruck fördert die Verhärtung der Arterienwand, so dass die Gefäße vorzeitig altern. Die kleinen und großen Blutgefäße werden geschädigt, Cholesterin lagert sich in die Arterienwand ein. Eine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) ist die häufigste Folge“, erklärt Dr. Burmann. Diese und andere Folgen für Herz und Gefäße wird die Ärztin in ihrem Vortrag ansprechen und im Anschluss Fragen der Gäste beantworten.

Die Medizinische Sonntagsvorlesung in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Wildau ist kostenlos und findet im Audimax der Halle 17 in der TH Wildau statt. Es gelten außer Maskenpflicht die jeweils aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen, ein Nachweis ist mitzubringen. Eine Vorab-Anmeldung ist nicht erforderlich. Das vollständige Programm für den Zyklus 2021/22 ist auch im Internet zu finden: www.klinikum-ds.de.

Kontakt

Fachliche Ansprechpartnerin
Dr. med. Inga Burmann, Assistenzärztin Innere Medizin, Achenbach Krankenhaus
Tel.: 03546 75-402 | i.burmann@klinikum-ds.de

Pressekontakt
Dr. phil. Ragnhild Münch
Tel.: 03375 288-403 |  | r.muench@klinikum-ds.de | r.muench@sana.de