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Kompetenzzentrum Endometriose

Über 30.000 Frauen erkranken jährlich an Endometriose. Dennoch wird diese Krankheit noch viel zu wenig beachtet. Vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose vergehen durchschnittlich 6 bis 8 Jahre. Bei dieser chronischen aber gutartigen Erkrankung siedelt sich Gewebe, ähnlich dem der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), an den Eierstöcken, Eileitern, Darm, Blase oder dem Bauchfell an. In seltenen Fällen sind auch andere Organe betroffen, wie z. B. die Lunge. Wie die Gebärmutterschleimhaut so ist auch das Endometriose-
gewebe von den Geschlechtshormonen Östrogen bzw. Gestagen abhängig und wird durch diese beeinflusst. Daher werden die Endometrioseherde von den Hormonen des Monatszyklus beeinflusst. Es besteht ein höheres Risiko für Fehlgeburten und Eileiterschwangerschaften.

Prävention bei Kindern
Was Vorbeugung verhindern kann, muss später nicht aufwändig geheilt werden.